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Supervision für Gruppen und Leitungen-
systemisch und kreativ

"... für Menschen, die im psychosozialen Bereich arbeiten, Sozialpädago*innen,Therapeut*innen, Lehrkräfte, ehrenamtliche Helfer*innen und Praxisteams für Ergotherapie ..."

Supervision ist ein Beratungsangebot, manchmal auch Coaching genannt. Hier können unterschiedliche Sichtweisen, Einschätzungen, problematische Erfahrungen, belastende Erlebnisse, schwierige oder konflikthafte Situationen ausgetauscht, besprochen und über Lösungsansätze nachgedacht werden. Auch Entscheidungen oder Koordinierungsaufgaben können reflektiert werden.

Zur Zeit sehen sich oft ehrenamtliche Helfer*innen in ihrer Arbeit mit Geflüchteten vor unerwartete, emotionale Herausforderungen gestellt. Manche erleben ihren Einsatz als stark belastend und überfordernd.
Und viele nehmen die Eindrücke mit nach Hause ohne den befreienden Abstand zu finden.

So tauchen oft Fragen auf:
Wie kann ich eine gute Balance finden zwischen meiner ehrenamtlichen Tätigkeit, meinem Beruf, den Bedürfnissen meiner Familie und meinen eigenen Selbstfürsorge?
Wie verhalte ich mich zu Fragen oder Statements, die aus meinem sozialen Umfeld kommen?

Supervision kann in der Gruppe oder auch im Einzelsetting stattfinden.
Wie oft eine Supervision nötig ist, kann mit mir und der bezahlenden Einrichtung abgesprochen werden.

Ort der Supervision kann der Treffpunkt der ehrenamtlichen Helfer*innen oder auch meine Praxis sein.

Grundsätzliches zu meinem Ansatz:

Der Systemische Ansatz
begreift den Menschen als Teil von größeren, ineinander greifenden und sich bedingenden Systemen z.B. vom Familiensystem, Teams, Abteilungen, Organisationen.
Probleme entstehen nicht im einzelnen Menschen, sondern zwischen Menschen und ihrer Kommunikation miteinander.
D.h. Menschliche Erlebnis-und Verhaltensweisen ereignen sich immer in Wechselbeziehung zu anderen Menschen (= zirkuläre Prozesse). So entfalten Paare, Gruppen und Teams ihre eigene Beziehungsdynamik, die auf die einzelnen zurückwirken – ähnlich einem Mobile.

Mit systemischer Supervision kann somit ein Mehr an Handlungsmöglichkeiten entwickelt werden:
durch eine Aktivierung von Ressourcen und kreativen Interventionen bei Blockaden und Konflikten.


Ziele der Supervision sind u.a.
- Signaturstärken auszuloten
- soziale Kompetenz und Konfliktfähigkeit zu stärken
- Emotionalität auszubalancieren und
- Achtsamkeit mit heiterer Gelassenheit zu verbinden
- Selbstfürsorge und das Engagement für Andere
- alte, eingefahrene Gewohnheitsmuster zugunsten anderer
  Entwicklungsperspektiven zu entdecken und mit
- neuen Zusammenhängen kreativ für die Alltagspraxis zu verknüpfen
- Teamentwicklung/ Team Boosting


Das Kreative mit dem Systemischen kreuzen
Aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit als Kreativtätstrainerin und Kunsttherapeutin verbinde ich als Supervisorin in den Supervisionen klassische, systemische Interventionen mit einem kreativen und entwicklungsorientierten Ansatz, der sich z.B. auch zur Burn-out-Prophylaxe eignet.